Photogalerie 2013

Adventsgruß

Das Team des Feriendorfes lässt es in diesem Advent kaum besinnlich zugehen. Denn das Gaststättenge- bäude muss vor Beginn der neuen Saison renoviert sein. Und das erfordert nun einmal mehr Arbeit als sonst! Glücklicherweise können die meisten Tätigkei- ten überdacht, möglichst sogar beheizt ausgeführt werden. Zudem ist uns das Wetter bisher hold: noch spätherbstlich die Temperaturen. Zweimal hat das Pulvermaar bisher Schnee gesehen - aber immer nur stundenweise (Wir haben den Schnee auch nicht vermisst!).
Auf dem Bild zeigt sich die verbliebene Mann- und Frauschaft zur vorweihnachtlichen Kaffeerunde ver- sammelt. Ein bisschen gemütlich darf es im Advent schon sein. Liebe Grüße an alle Freunde des Feriendorfes nah und fern!

Vorbereitung 2014

Noch stecken uns die Arbeiten dieser Saison in den Schuhen [und Manchem auch im Rücken!], da muss man sich schon Gedanken um das kommende Jahr machen.
Hält unser alter Rasenmäher noch, oder muss investiert werden?
Das Photo zeigt eine mögliche Alternative: einen größeren J.Deere-Mäher mit Kabine. Dann setzte ein Schauer im Mai oder ein Nieseltag im Oktober der Arbeit keine Grenzen mehr (wie leider bisher). War- ten wir ab, was das neue Jahr bringen wird: hoffent- lich gutes Wetter, warmes Pulvermaar-Badewasser und viele zufriedene Kunden. Vielleicht ja auch ein neues Spielzeug für die Techniker in der Mannschaft...

Eröffnung Bodenprofil

Kürzlich wurde in nächster Nachbarschaft ein Boden- profil samt Informationstafel eingeweiht.
wo? in Gillenfeld, Vulkanstraße, auf dem Gelände des Vulkanhofes/Ziegenkäserei angelegt im Hangbereich des Pulvermaar-Kraterwalles und im Rahmen eines Hof-Besuches zu besichtigen
Angeregt wurde die Anlage plus Tafel von Andreas Schüller, dem Geschäftsführer der Natur- & Geopark-Vulkaneifel GmbH.
Der Tafel-Text weist auf die Genese unseres Bodens aus der Verwitterung vulkanischer Tephra (Aschen & Lapilli) in Verbindung mit später aufgewehtem Löß, der Grasnarbe und Ziegendung hin. "Energie aus dem Vulkan" also auch im Ziegenkäse?

Dezember

Das Photo zum Dezember:

So schön kann der Dezember sein!

Kaum zu glauben, aber bei unserem Betriebsausflug hatten wir das große Glück, den wohl schönsten Tag des Monats zu erwischen: bis zu 8 Grad C in der Son- ne! ( - Dabei hatte es in den frühen Morgenstunden noch heftig gefroren.)
Der Himmel strahlend blau, war es ein Wetter für un- ser Photoalbum.
Möge das Jahr 2013 genau so enden und uns vorher noch viele weitere Sonnenstunden schenken.

Spaß zum Schluss

Im Dezember ruht das Kundengeschäft. Da bleibt Zeit für alle möglichen Arbeiten, die den Rest des Jahres über liegen geblieben sind.
Zeit für ein bißchen Spaß sollte aber auch sein!
So haben wir uns am wahrscheinlich schönsten Tag des ganzen Monats - bei bis zu 8 Grad C in der Son- ne! - in den Maarkessel des Immerather Rischs auf- gemacht und sind den "Parcours der Sinne" abgelau- fen.
Viel Spaß hatten wir mit dem Schwingkessel, mit der Illusionsspirale, mit der Tastgalerie, vor Allem aber mit der Partnerschaukel. "Rotkäppchen" allerdings fehlte bis zum Schluss noch der letzte Schwung...

St. Nikolaus

Der November mit seinem vielen Regen und Nebel ist passé.
Der erste leichte Schnee ist schon wieder vergessen.
Wir sind bereits im Dezember angelangt (oh weh!).
Der Advent hat begonnen -
heute gedenken wir des Heiligen Nikolaus.

Das Besondere aber ist: Aufgenommen ist das Bild, als zur gleichen Zeit der ganze Rest Deutschlands un- ter der Last des Orkans "Xaver" ächzt. Überall in Nord & Ost Sturmböen bis über 180 km, rechts des Rheins Minusgrade mit Schnee.
Und in der (Süd-)Eifel? Ein milder Spätherbsttag mit Temperaturen bis zu + 4 Grad, mit lauem Lüftchen, mit Wolken, auch viel Sonne. Endlich einmal ist die Eifel die meteorologisch lieblichste Region Deutsch- lands! Sonst immer im Schatten der Ardennen, des "Kühlschranks Mitteleuropas" - heute zum Glück verschont von den arktischen Winden.

Mineralexpo Luxemburg

Über das Wochenende 9. - 10. November 2013 fand wieder in Luxemburg die Mineralexpo statt. In den Messehallen auf dem Kirchberg wurden Mineralien, Edelsteine, verarbeitete und polierte Steine bis hin zum fertigen Schmuck präsentiert.
Das Feriendorf war dort mit einem eigenen Stand zum Thema "Die Vulkaneifel und ihre Lava und Mine- ralien" vertreten. Dieses Mal zeigten wir neben ande- ren Mineralien zuvorderst den Olivin, den "Edelstein der Vulkaneifel" (vertreten durch seine Olivinbom- ben). Die Mitarbeiter Jürgen Laux und Ute Hölzer ga- ben sich erfolgreich große Mühe, dem Publikum unse- re Region mit ihren mineralischen Kostbarkeiten nahe zu bringen.
Zum ersten Male stellten wir eine Preisfrage:

PREISFRAGE: Wie schwer ist diese Lavabombe?

Es gelten alle Antworten zwischen 1 und 100 kg, am Besten auf's Gramm genau.
Die 3 Antworten, welche dem gewogenen Gewicht am Nächsten kommen, gewinnen je einen Gutschein des "Feriendorfs Pulvermaar" über € 100,-- / 50,-- / 20,--.
Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Gutscheine sind nicht übertragbar, sie gelten in der Saison März bis November 2014.
Der gezeigte und in seinem Gewicht zu schätzende Stein ist aus Lava (= an die Oberfläche eruptiertes Magma). Seine Farbe - ein blasses rot - kommt daher, dass das enthaltene Eisen bei hohen Temperaturen mit dem Sauerstoff der Luft reagierte (oxydierte).
Es handelt sich um eine "Bombe", also eine vulka- nische Flugschlacke, welche während des Fluges ihre Form gewann, d.h. die Lava muss noch heiß & form- bar ihren Flug gestartet haben, um dann erkaltet & erhärtet gelandet zu sein. Die Form - wie ein langge- zogener Tropfen - ist denn auch ballistisch zu erklä- ren.
Sie stammt vom Wartgesberg-Vulkan bei Strohn (Kr. Daun), südliche Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz, D.
Sie hat ein exaktes Gewicht von  11,645 kg.

Gewinner der Preisfrage ist Felix Vlaminck mit der Schätzung auf 11,67 kg.
Kompliment und Gratulation!

Winterarbeiten

Die Gaststätte im Feriendorf ist den Winter über geschlossen.
Das müssen wir nutzen, um Renovierungsarbeiten durchzuführen.

Die Wand des Gastraumes zu den Sanitäranlagen wird neu gestaltet. Der alte Putz muss weg, später soll die Ansicht heller und zweckmäßiger sein. In seinen letzten Arbeitstagen klopft Mitarbeiter Manuel Groschwald die Wand ab. Vergessen, dass beim Bau des Gästehauses 1961 die Wand zuerst dunkelgrün gestrichen war. Erinnerungen an die ersten Jahre mit Ehepaar Zopfs kommen hoch. Was waren das schöne Jahre... !
Mit den ersten Frösten, dem ersten leichten Schnee hat sich der Winter im späten November gezeigt.
Spätestens dann müssen alle Wasserleitungen geleert und ausgeblasen werden.
Nicht nur in jenen Bungalows, welche nach Ende der Herbstferien zumeist leer stehen. Auch die Ringleitung auf dem Campingplatz ist abzulassen und winterfest zu machen.
Auf dem Photo ist Manfred Stork gerade dabei, die Außenbecken für die Wintermonate vorzubereiten; jetzt werden sie geschlossen und erst im März wieder ge- öffnet. Diejenigen Kunden & Camper, welche es gewohnt sind, diese Becken zu nutzen, bitten wir um Verständnis für die Schließzeiten.

November

Der späte November brachte den ersten Schnee.
Zart wie Puderzucker lag er auf den Wiesen und Bäumen.
Er lag nur kurz, wie ein einsamer Hauch des Winters inmitten des Herbsts.
Schnell fotographiert -
                          und schon war er abgetaut!

Nicht dass wir darüber traurig gewesen wären.
Denn liegt der Schnee erst einmal, und liegt, und liegt... (wie letztes Jahr!), dann ist der Herbst passé. Und wenn der Winter kommt, dann müssen wir gehen. Nicht nur metaphorisch, sondern real: Mit Eis und Schnee treibt's normalerweise die letzte Kundschaft vom Wohnmobilhafen. Außenarbeiten sind dann nicht mehr durchführbar, und was wir bis dahin nicht geschafft haben, bleibt zum Leidwesen oft genug ein halbes Jahr liegen (oder muss ganz auf den nächsten, hoffentlich 'langen' Herbst verschoben werden).

Dank an Herbert Peck für das Photo!

Wintervorrat


Das Photo zeigt den großen Holzstapel hinter unse- rem Schredderhaufen.
Und dieser ist tabu!
Hier darf es keine Selbstbedienung geben!

Mitarbeiter Helmut Jax und Manuel Groschwald sind beauftragt, darauf zu achten, dass dieser Stapel für die Zukunft liegen bleibt.
Kein Verständnis werden wir haben für Unbefugte, die sich hier unberechtigt bedienen.

Fortbildung

Ab November kommt die ideale Zeit für die Fortbil- dung. Statt im Herbstregen oder Sturm oder gar im typischen Novembernebel im Feriendorf zu stehen, hält man sich lieber in trockenen Räumen auf und lässt sich "qualifizieren". Dann sind wenigstens die Finger warm bei den Raucherpausen.
So wählten wir Mitte November unseren Termin für die Basisqualifizierung "GesundLand Vulkaneifel". Von wegen Nebel! Bei herrlichem Spätherbstwetter tat es uns fast leid, in geschlossenem Raum zu sitzen. Zum Glück gab es einen Spaziergang in die Landschaft (zum Hotzendrees, im Liesertal unterhalb des Dauner Burgberges). Ein Genuss für Leib und Seele, die letzte warme Sonne des Jahres zu spüren. Fast wähnte man sich in einer "therapeutischen Landschaft".
Fazit: Die Vulkaneifel ist schön (Die Region um's Pulvermaar natürlich am Schönsten!). Da arbeitet man lieber sechs Stunden mit dem Laubbesen draußen statt sich in drinnen bequatschen zu lassen.

Herbstarbeiten II

Zum Ende der Saison wird eine Parzelle geräumt. Der hier noch stehende Wohnwagen samt Vorzelt, Boden und Schuppen müssen weichen.
Das Vorzelt ist bereits abgebaut. Der Caravan muss noch abgezogen und entsorgt werden; der Schuppen kann stehen bleiben für die Nachfolger. Danach ist die Parzelle neu zu ebnen/glätten als Vorbereitung für die Einsaat kommendes Frühjahr. Denn leider ist es dazu zu spät geworden dieses Jahr. Schade, denn am Lieb- sten hätten wir diese Parzelle bereits im April schön begrünt vorgezeigt für neue Camper.
Diese kleine Parzelle (ohne Kanalanschluss) steht al- so ab April 2014 wieder für neue Kunden zur Verfü- gung. Wer hat Interesse?
Alle Jahre wieder...
nein, weder der heilige Nikolaus noch Weihnachten stehen vor der Türe. Es ist "nur" das Laub, das uns im Oktober & November die übliche "Bescherung" bringt. Und die gleich bergeweise! Ohne Traktor mit Anhänger wären die Mengen an gefallenen Blättern von Eichen, Eschen, Birken & Buchen nicht zu schaffen. Ein Dank an alle Mitarbeiterinnen, die mit ihren Laubbesen tagelang das Feriendorf-Gelände abfegen. Ein gemeinsamer Dank an Helmut Jax, der mit seinen Traktorfahrten allen Anderen die Arbeit erleichtert!

vom Auf- und Abbau

Auf einer unserer Parzellen steht momentan dieses Gerippe eines Mobilheimes.
Warum? Weil das Mobilheim abgerissen und die Parzelle geräumt wird. Denn leider war dieses Mobilheim nicht mehr zu retten. Zu alt, zu wenig investiert, damit auch zu wert- los, um Geld in neuen Brandschutz zu stek- ken.
Schicksal?
Einerseits ja, denn jeder Wohnwagen, jedes Mobilheim erreicht einmal das Ende seiner Lebensdauer. Andererseits zeigen viele an- dere Feriendorf-Parzellen, wie man sein Mo- bilheim so pflegen und erhalten kann, dass die beim Bau prognostizierte Lebensdauer bereits lange überschritten ist.
Das Musterhaus scheint doch noch verwirklicht zu werden!
Inzwischen steht der Rohbau auf der schon seit Lan- gem fertigen Betonplatte. Es handelt sich um einen Holz-Fertigbau, der schnell per großem Kran binnen eines Tages gesetzt worden war. Wände & Dach ste- hen. Der Rest wird sich zeigen.
Schon von Weitem zeichnet sich der helle Holzbau vor dem dunklen Grün des Buchenwaldes ab. Fährt man aus Richtung Mehren kommend auf das Pulvermaar zu, scheint das Haus größer als gedacht. Denkt man sich weitere 25 gleiche Bauten hinzu, ergibt sich in der Phantasie eine dichte Bebauung, wo heute noch blühende Natur zu sehen ist. Eigentlich schade!
Hier verlässt uns ein altes Mobilheim.
Denn irgendwann ist für jeden Wohnwagen, jedes Mo- bilheim einmal das Ende seiner Lebensdauer erreicht. In diesem Falle wird es nicht in den Schrott gefahren, sondern hat sozusagen noch "Glück" und darf auf ei- nem anderen Platz noch ein paar Jahre stehen. Doch das Schicksal ist höchstens aufzuschieben, aber auf Dauer nicht zu vermeiden. So werden uns in Bälde noch drei weitere Mobilheime und zwei Wohnwagen verlassen.
Die Kehrseite: Wir gewinnen Platz für neue Wohnwa- gen und neue Mobilheime!
Es sind schöne Parzellen, die dadurch frei werden.

Oktober 2013

Wo ist der "goldene" Oktober?

Wir warten sehnsüchtig auf den "Indian summer" in der Vulkaneifel im goldenen Oktoberlicht!
Bisher hat der Monat nur mit unerwartet kühlem und nassem Wetter aufgewartet. Das Photo zeigt die ersten Herbstfarben im sonnigen Morgenlicht an einem der wenigen wirklich schönen Tage, aufgenommen von Herbert Peck (mit Blick aus dem Rott gen Pulvermaar-Wald & Feriendorf).
Ein Dank für dieses schöne Bild, macht es doch Hoffnung auf mehr solcher Tage!

Herbstarbeit I

Die "Produktivität" auf einem Campingplatz zu beurteilen ist nicht einfach. Wann wird am Meisten "Wert geschöpft"? Im Sommer, wenn man viele Men- schen als Gäste hat und betreut? Oder im Frühling, wenn die ganzen Anlagen für die Saison vorbereitet werden? Oder doch im Herbst, wenn nicht nur Repa- raturen (im weiteren Sinne) nach der Saison durch- geführt werden müssen, sondern auch Investitionen in die Bungalows oder die Infrastruktur anstehen?
Jedenfalls haben wir uns für diesen Herbst viel vorge- nommen. Das Augenfälligste sind die vielen Absper- rungen: Fast überall muss nachgesät werden, hat doch der intensive Sommer der Monate Juli & August seinen Tribut gefordert und kahle Stellen hinterlassen.
Renoviert wird das Lager für unsere Propangas-Fla- schen.
Unsere Kunden wissen, dass man bei uns solche Fla- schen kaufen oder tauschen kann. Das dafür nötige Lager muss feuerfrei & unbrennbar, gelüftet und gut gesichert sein; keine elektrischen Anlagen sollen ei- nen Funken erzeugen können. Darüber hinaus sollte es auch sauber und übersichtlich sein. Ein kleiner An- lass reichte, um an einem schönen Septembertag die ganze Kammer zu räumen, zu säubern, neu zu weis- sen, innen neu zu ordnen.
Eine Kleinigkeit, doch besseres Handling und dadurch auch erhöhte Sicherheit sind nicht zu unterschätzen.
Auf dem Photo sind die Mitarbeiter Helmut Jax und Manuel Groschwald zu sehen, wie sie neuen Splitt auf unsere Wege aufbringen. Denn leider hatte der regennasse September unseren Wegen stark zugesetzt und teils tiefe Rinnen ausgewaschen.
Die Erosion auf dem Scheitel des Pulvermaar-Kraterwalles ist deutlich zu merken. Jedes Jahr ist die Abschwemmung dort, wo der Bewuchs nicht den Boden hält, spürbar. Nach jedem heftigeren Regen schwemmt sich der unbewachsene Boden ab. Und jedes Mal müssen wir gegenarbeiten und wieder neuen Splitt aufbringen. Eine der typischen Herbstarbeiten, auf die man sich nicht freut.

Praktikanten-Abschied

Das Praktikum unseres koeranischen Helfers KIM Jin-Uk ist beendet. Heute ist er bereits wieder zurück in Korea, in seiner Heimatstadt bei Seoul.
Fast drei Monate hat er im Feriendorf gewohnt, mit uns gearbeitet, mit uns gelebt und ist uns ans Herz gewachsen. Viele Kundschaft hat er in den schönen Juli- und Augustwochen begrüßt und ihren Aufenthalt am Pulvermaar über begleitet. Kundenfreundliches Auftreten und gutes Englisch hatte er glücklicherweise schon mitgebracht. Besen & Pinsel hat er geschwun- gen und sogar an der Aktion gegen die Herkulesstau- den teilgenommen. So hat er nicht nur sein Deutsch verbessert und erfahren, wie ein Campingbetrieb funktioniert, sondern auch Deutschland abseits der Städte kennen gelernt und eine hoffentlich einmalige Erfahrung gesammelt.
Wir, Frank und Jürgen und Adriana und alle anderen aus dem Feriendorf-Team, wünschen Dir, Jin-Uk, Alles Gute und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.

Hochzeitsfeier

Am 18. September 2013 hatte das Team des Feriendorfes Grund zum Feiern. Nicht nur, weil Hans-Peter Heinen dann seinen 50. Geburtstag feierte. Sondern auch, weil er und unsere lang- jährige Mitarbeiterin Beate Hallatsch sich end- lich - nach 17 Jahren wilder Ehe! - ihr standes- amtliches Ja-Wort gaben.

Nach Daun und der Oberscheidweiler Mühle fand der Tag einen langen Abschluss in Strohn, wo bis in die Nacht hinein gefeiert und getanzt wurde. Wir wünschen Alles Gute für die jetzt of- fiziell gemeinsame Zeit.

Ach ja - an den Namen Beate Heinen muss man sich erst noch gewöhnen.

letzter Sommergast

Dieser Tage sahen wir mehrfach den letzten Sommergast dieser Saison:
den Kolibrifalter
korrekt das Taubenschwänzchen
wissenschaftlich genannt Macroglossum stellatarum.
Er kommt aus dem Mittelmeerraum, und nur in warmen Sommern umrundet er die Alpen und erreicht Mitteleuropa. Im heißen Sommer 2003 war er ständiger Gast in der Eifel, seitdem nur höchst sporadisch. Dieses Jahr sehen wir ihn Ende September zum ersten male am Pulvermaar, wenn der Sommer schon vorbei ist - seltsam. Umso größer war die Freude. Denn durch seine schnellen Flügelbewegungen - ähnlich denen eines Kolibris - ist er eine auffällige Erscheinung.
Wie oft haben wir versucht, ihn zu fotographieren! Schließlich waren alle Versuche nur als missglückt zu bezeichnen. Das Photo stammt denn auch von einer Profi-Datenbank.

September 2013

Die Schule hat in Rheinland-Pfalz wieder begonnen. Auch im Süden Deutschlands geht die Ferienzeit bald ihrem Ende entgegen.
Welche Kunden bleiben uns? Die rüstigen Pensionäre, die Großeltern mit ihren Enkeln, die Pilzsammler und Wanderfreudigen. Sie kommen nicht mit Zelten, eher mit dem Wohnmobil, oder haben gleich im Feriendorf fest angedockt mit einem fest stehenden Wohnwagen oder Mobilheim.
Ihnen Allen wünschen wir einen schönen Spätsom- mer. Bisher ist der Himmel blau, die Sonne warm, noch lockt das Freibad. Viel Vergnügen!

Koreaner zu Gast

Diese Tage gab uns eine Delegation koreanischer Wissenschaftler die Ehre ihres Besuches.
Vier Geologen bzw. Paläontologen aus den Universi- täten von Pusan in Südkorea (Republic of Korea) sind derzeit auf Tour durch Deutschland, um sich hier die nationalen Geoparke unter dem Dach der UNESCO anzusehen. Da der Geopark Vulkaneifel zu den Grün- dungsmitgliedern des europäischen Verbandes ge- hört, war man natürlich hier besonders interessiert an der Darstellung & Umsetzung der selbstgesteckten Ziele. Zumal auf koreanischer Seite der Plan besteht, auch dort einen solchen Geopark einzurichten.
Prof. Dr. Jin-Seop Kim (Pusan National University, De- partment of Geological Environment Science), Prof. Dr. In-Sung Paik (Pukyong National Univeristy, Dept. of Earth Environment Science) und Begleiter waren überrascht und erfreut zugleich, in unserem Praktikanten Jin-Uk Kim einen Landsmann und perfekten Dolmetscher anzutreffen.

Bekämpfung der Herkulesstaude

Anfang August haben sich Mitarbeiter des Feriendorfes Pulver- maar in einer ehrenamtlichen Aktion der Bekämpfung des Rie- sen-Bärenklaues (Herkulesstaude) [Heracleum mantegazzianum] gewidmet.
Teilnehmer: Helmut Jax, Manuel Groschwald, Jin-Uk Kim (unser Praktikant aus Korea), FGF
Bei der Herkulesstaude handelt es sich um ein nicht-einheimisch- es Doldengewächs, das aus dem Kaukasusgebiet eingeschleppt ist und sich an feucht-warmen Stellen, gerne entlang von Bächen, ausbreitet. Durch ihren Riesenwuchs - hierzulande meist 2 - 4 m hoch! - ist sie eine auffällige Erscheinung in unserer Landschaft, insbesondere zur Blütezeit im Juli, wenn die schneeweißen Blü- tenstände vor dunklerem Hintergrund sich leuchtend abheben. Von daher ist dieser Neophyt (= Neuling) in unserer Pflanzenge- meinschaft zuerst als Bereicherung aufgefasst worden. Erst als bekannter wurde, dass die Pflanze bestimmte Stoffe ausbildet und leicht überträgt, welche in Verbindung mit Sonnenlicht beim Menschen zu schmerzhaften Quaddeln und teils schwer heilenden Verbrennungserscheinungen führen können, wird die zunehmen- de Ausbreitung der Herkulesstaude als Problem und Bedrohung gewertet.
Viele Stellen in der Bundesrepublik - u.a. auch der Naturpark Vulkaneifel - bemühen sich deshalb um eine Bekämpfung der Herkulesstaude, um einer weiteren Ausbreitung entgegen zu wirken.
Der von der Staude bei starkem Sonnenlicht ausge- henden Reizgefahr für die menschliche Haut wegen wurde für die Bekämpfungsaktion ein trüb-kühler Tag ausgesucht. Deckende Bekleidung, Handschuhe, fes- tes Schuhwerk gehörten zur Pflichtausstattung. Es wurden denn auch nur geringe Reizerscheinungen & keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei den teilnehmenden Personen festgestellt.
Der Größe der Pflanzen wegen ist eine Vernichtung aller Pflanzenteile schwierig und glücklicherweise auch unnötig. Da die Pflanze nach dem Blütenstand abstirbt, ist es das erste Ziel, den vorhandenen Sa- men zu sichern, um dessen Ausbreitung zu verhin- dern. Dafür war der Zeitpunkt gut gewählt, weil der Samen derzeit noch grün/unreif ist und die Dolden sich relativ einfach abschneiden lassen. Der gesam- melte Samen wurde in dichten Behältern abtransportiert und an anderer Stelle kontrolliert verbrannt.
Das zweite Ziel, die erst einjährigen Pflanzen zu erfassen, ist viel schwerer zu erreichen. Denn hat sich erst einmal eine Kolonie gebildet, sind die blütentragenden älteren Stauden meist von vielen einjährigen umgeben. All' diese per Hacke zu erwischen, ist nicht einfach und dann auch eine mühsam-schweißtrei- bende Angelegenheit. Wir haben uns darauf eingestellt, die Aktion gegen die größere Kolonie im nächs- ten Jahre fortführen zu müssen, da wir sicherlich nicht alle einjährigen Triebe abhacken konnten.

August 2013

Im Juli hatten wir zwar die höchsten Temperaturen, im August jedoch die treuesten Camper.

Hier verabschieden wir Wim Verstege aus Houten, der uns schon im zehnten Jahre hintereinander besucht und Vielen von uns richtig ans Herz gewachsen ist.
Wim, Danke für Deinen Besuch! Komm gut heim und nächstes Jahr wieder wohlbehalten und gesund ans Pulvermaar zurück.

Sommerarbeiten

Eine neue Lampe wird gesetzt.

Wind & Wetter - und wahrscheinlich die Wühlmäuse! - hatten der Lampe am Zugang zur Gruppenwiese zu- gesetzt. Eines Morgens lag sie darnieder und war nicht mehr zu retten. Glücklicherweise lag noch ein brauchbarer Peitschenmast in Reserve, der, auf ein der Örtlichkeit angemessenes Maß gestutzt, nun statt des alten Lampenmastes gesetzt werden konnte. Was sich so einfach schreibt, war in der Praxis ein länge- res Unterfangen, bei dem kaum genug Seile und Hände - und zudem Geduld & Geschicklichkeit! - zur Verfügung stehen konnten.
Ein Dank an Manfred Stork und Manuel Groschwald.
Im Hochsommer, wenn wir - hoffentlich - viele Gäste beherbergen, ist unser Team zumeist rund um den Kiosk = Rezeption beschäftigt. Ansonsten verschlin- gen die Reinigungs- und Reparaturarbeiten viel Zeit
Da des warm-trockenen Wetters wegen kaum gemäht werden musste in den letzten Wochen, bleibt neben dem Dienst am Kunden die eine oder andere Stunde, um sich kleineren Instandsetzungs- & Materialpflege-Arbeiten zu widmen.

Auf dem Photo ist zu sehen, wie die Stationstafel 22 der Deutschen Vulkanstraße gereinigt wird, bevor die neue Lasur ansteht.
Die beiden angekündigten Bref-"Promoter" entpuppten sich als zwei nette junge Damen, welche sich viel Zeit nahmen, um uns und den anwesenden CamperInnen ihr Produkt und dessen Wirkungsweise vorzuführen.
Auf alten und bereits stark angerosteten Grillrosten konnte auch Bref nicht mehr viel ausrichten. Auf jüngeren und erst kürzlich benutzten wurde das verkrustete Fett jedoch beeindruckend schnell und gründlich gelöst und ließ sich danach erstaunlich leicht entfernen.
Wer sich mehr dafür interessiert, kann bei uns das Produkt ausprobieren und auch einen Gutschein ab- holen.
Am Dienstag, den 13. August 2013 bekamen wir Besuch von "Promotern" der Fa. Henkel (Düssel- dorf), welche auf Promotion-Tour durch deutsche Campingplätze waren. Vorgestellt und beworben wurde das Produkt "Bref", welches speziell ent- wickelt wurde für die Reinigung Fett-verschmutz- ter Roste, Grillbecken (und auch Backöfen). Einleuchtend, dass - außer in Küchen und Brat- hähnchen-Grills - Bref auch im heimischen Gar- ten, auf dem Balkon und eben auf Camping- plätzen zur Wirkung kommen soll.
m August stand wieder die Prüfung unserer Feuerlöscher an.
Das Bild zeigt Herrn Irmeter von der Fa. Harz (Bitburg), der bereits seit drei Jahren - in der Nachfolge der Fa. Türk (Graach) - unsere Löscher prüft. Rechts im Bild Mitarbeiterin Ute Hölzer, welche bei der Vorbereitung der Prüfung unentbehrlich war.

Unsere Löscher enthalten 6kg Pulver, einige sind Dauerdruckge- räte, die meisten die teureren, aber auch im Sinne einer länge- ren Lebensdauer besseren Geräte mit inliegender Druckpatrone.
Bei ersteren wird auf Druck und Dichtigkeit geprüft, bei letzteren auch auf Qualität des Pulvers.
Jeder geprüfte Löscher erhält ein Prüfsiegel, das ähnlich dem des Automobil-TÜVs bereits durch seine Farbe signalisiert, wann die nächste Prüfung fällig ist.
Wenn dann noch der Feuerlöscher in einem Kasten trocken steht oder wenigstens unter einer Haube hängt, dann sollte er bis zu 25 Jahren Sicherheit geben.
Im Sommer widmen wir uns in erster Linie den Kunden. Denn für unsere Gäste haben wir die ganzen Vorbereitungen ja getroffen. Und da das Wetter endlich 'mitspielt', haben wir auch genügend Gäste, um zumeist rund um die Uhr beschäftigt zu sein. Oft sind es 14-Stunden-Tage, von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr abends, die alleine im Dienst am Kunden stehen. Da bleibt nicht mehr viel Zeit jenseits der Routine, Putz- und Aufräum- und einzelner Reparaturarbeiten.
Nur Kleinigkeiten sind in diesem Sinne "nebenbei" an erwähnens- werten Verbesserungen zu schaffen. Hier zu nennen sind unsere neuen Schaukästen vor dem Eingang zu den Damenduschen. Auf dem Photo werden sie gerade von Manfred Stork aufgehängt und justiert.
Derzeit dienen sie provisorisch für Hinweise auf unsere Samstags- führung bzw. auf die bald anstehende Säubrennerkirmes in Wittlich. Hoffentlich können wir sie später dazu nutzen, die mineralischen Schätze unserer Lavasteine vorzustellen.

Pulvermaar - Führung

Im Sommerhalbjahr gibt es jeden Samstag eine Füh- rung, welche vom Feriendorf aus rund um's Pulver- maar geht (oder zum Strohner Märchen führt).
Das Photo zeigt eine solche geführte Gruppe, hier vor der einzigen Stelle am Pulvermaar, wo größere Men- gen Lava (= Schweißschlacke) ans Tageslicht gekom- men und für Besucher sichtbar geworden sind. Diese Gruppe aus Bad Bertrich - kurende Familien aus allen Teilen Deutschlands bunt zusammengewürfelt - hat viel Freude an der Sache mitgebracht. Der Spazier- gang über rund 3 km hat Spaß gemacht. Zum Schluss gab es noch ein Eis im Café am Freibad bzw. die Mög- lichkeit, das zuvor gelobte sauber-klare Badewasser des Pulvermaares selbst auszuprobieren.

Praktikant Kim

Seit Mitte Juli hat das Feriendorf einen Praktikanten

Herrn Jin-Uk Kim aus Korea.

Er ist in Deutschland, in Münster i.W., vor 20 Jahren geboren und spricht fließend deutsch. Ich kenne ihn seit 19 Jahren, und er war schon oft als Kind bei uns im Feriendorf gewesen.
Die letzten 10 Jahre lebte er in der Nähe von Seoul, der Hauptstadt Südkoreas, dieser 15-Millionen-Metropole.
Jetzt weilt er für mehrere Wochen am Pulvermaar und verbringt zum ersten Male in seinem Leben eine längere Zeit "auf dem Lande".
Sie können ihn meist ab Mittag am Kiosk antreffen und ihn gerne auf deutsch, englisch und natürlich koreanisch ansprechen. Der Schwerpunkt seines Praktikums liegt in der Kundenbetreuung, er lernt aber auch die anderen Facetten eines solchen Betriebes kennen.

Freibad geöffnet!

Das Naturfreibad am Pulvermaar ist endlich keine Baustelle mehr!

Der Badebetrieb ist ab sofort wieder geöffnet!

Leider führten mehrere Umstände zu einer Verzöge- rung der Arbeiten. So war lange Zeit das Becken für Nichtschwimmer nicht betriebsbereit und erst zur offiziellen Wiederöffnung startklar Aber der TÜV hat die neue tolle Rutsche bereits abgenommen. Damit dürfte die Attraktion des Freibades schon am ersten Tage rege genutzt werden.
Das Photo zeigt die neu gestaltete und bereits bevöl- kerte Terrasse.

Juli 2013

Der Juli bringt endlich den (zu) lang ersehnten Sommer!
Temperaturen über 25, ja über 30 Grad C lassen den nass-kühlen Frühling vergessen. Umso bedauerlicher, dass zu Anfang das Freibad am Pulvermaar noch ge- schlossen war. Erst mit Verzug konnten der Badebe- trieb aufgenommen und auch die neue große Rutsche ausprobiert werden.
Aber jetzt, wo Sommer, Sonne, Ferienzeit perfekt zueinander passen, da strahlt der blaue Himmel über Allem. Feriendorf und Campingplatz sind gut besucht, das Freibad ist schon überfüllt.
Wir an der Rezeption, am Kiosk, haben lange Tage von morgens 8 bis abends 10 Uhr und freuen uns, wie hier, über jedes nette T-Shirt: die Smilies dieses Sommers!

Pferdegäste

Das Feriendorf hat neue Gäste!
Diesmal sind es Vierbeiner, und sie haben sich auf der großen Wiese unterhalb des Fußballplatzes nie- dergelassen.
Meist sieht man sie grasen, wie es bei Pferden in lecker-saftigem Gras üblich ist. Es handelt sich um die Stute "Losina" und ihr Hengst-Fohlen, erst zwei Monate alt.

Und letzte Tage sind zwei weitere Pferde-Gäste dazu gekommen.
Diese beiden Stuten werden nur für wenige Wochen hier ihre "Ferien" verbringen und dann wieder in ihre Heimat zurückgebracht werden.

Aber Achtung!

Der Weidezaun ist elektrisch geladen. Bei Kindern sind die Eltern gehalten, darauf zu achten, dass diese das weiße Band nicht anfassen.
Eltern haften für ihre Kinder.

Hunde sind an der Leine zu halten!

Bitte die Pferde nicht füttern!
Es droht sonst Gefahr einer Kolik für die Tiere.

Wenn Sie beobachten, dass die Betreuer die schönen hochwachsenden, gelb-blühenden Pflanzen herausnehmen aus der Wiese, so deswegen, weil es sich um für Pferde giftiges Jacobskraut handelt.

Juni 2013

Mittlerweile stehen - endlich! - mehrere der geforderten Brand- schutzwände. Sie bestehen aus brandhemmenden Platten und sollen das Überspringen eines Feuers verhindern.

Kaum waren die Wände gesetzt, hatte einer der Camper die Idee, diese durch eine Malerei zu verschönern.

Das Resultat kann sich sehen lassen!

In schnellen Stunden entstand das Bild - geradezu das Gemälde - des Pulvermaares. Mit schwungvollem Pinselstrich und in bunten Farben ersteht das Maar vor unseren Augen.

Gratis-Proben

Diesen Frühsommer hat der Feriendorf-Kiosk wieder etwas zu verschenken.
Wieso das?
Denn wieder einmal erhalten wir Gratisproben eines neu auf den Markt gekommenen Produktes, von dem der Hersteller meint, es sei für CamperInnen von Interesse. Ob dem tatsächlich so ist, das sei jedem Gast, jeder Kundin selbst zu entscheiden überlas- sen. Denn genau dafür haben wir ja einen Korb Proben zum Ver- teilen erhalten.
Und welches Produkt?
Beuteltee der Marke "Milford" in zwei Geschmacksrichtungen: Minze-Cassis bzw. Erdbeer-Rhabarber
Das Besondere: Der Früchtetee schmeckt natürlich in Heißwasser, ist aber auch & eigentlich als Kaltgetränk für einen heißen Som- mer konzipiert. Nun haben wir bisher noch nicht viele warme, ge- schweige denn heiße Tage gehabt. Nehmen wir die Entscheidung des Versenders als Omen, dass noch viele heiße Sommertage folgen!

Pfingsten 2013



Pfingsten haben wir eigentlich immer schönes Wetter in der Vulkaneifel. Wenn nur nicht das Wörtchen "eigentlich" wäre! Denn dieses jahr war wohl die berühmte Ausnahme.


Trotz des feucht-kühlen Wetters haben sich die Gruppen, die teilweise aus Tradition an Pfingsten ans Pulvermaar kommen, nicht in ihrer Laune stören las- sen. Unsere Anerkennung für diese Duldsamkeit und unsere Dankbarkeit für diese Treue!

Wir sind bereit!

Die Saison kann beginnen - Wir sind bereit! Ein Lob an alle MitarbeiterInnen für den guten Einsatz in den letzten Wochen. Denn der lange Winter hatte die op- timistische Frühjahrsplanung doch ziemlich Makulatur werden lassen. Was hatten wir uns Ende des letzten Jahres nicht Alles vorgenommen für den Winter und - so hofften wir damals zumindest - das Frühjahr (d.h. März & April)!
Und nun, im Juni, müssen wir konstatieren, dass wir den Winter der vielen unerwarteten Einsätze und des vielen Schnees wegen eigentlich vergessen konnten, haben uns einzugestehen, dass wir das ganze Früh- jahr aus der Planung streichen mussten des kalten & sonnenarmen Wetters wegen.
Und trotzdem können wir uns dem Saisonbeginn stellen, denn gerade noch rechtzeitig spielt das Wetter mit. Zudem merken wir, dass manche Aufgabe enorm davon profitiert, dass das Team bereits letzten Herbst gut vorgearbeitet hatte.

Bungalow frisch renoviert

Rechtzeitig zur Saison 2013 wurde unser Bungalow 6 fertig!
Nötig war eine Renovierung geworden. Nun sind die Küche, der Wohntrakt, der Schlafraum sowie das Badezimmer neu eingerichtet. Auch der Schuppen und nicht zuletzt das Umfeld wurden verbessert.

Bungalow 6 ist ein kleiner Bungalow von knapp 35 m² Größe, gedacht für zwei Personen in einem Doppel- bett (oder ausweichend auf das Schlafsofa).
Sowohl vorne als auch nach hinten hinaus gibt es je eine plattierte Fläche für Gartentisch & -stühle. Jetzt muss nur noch das Wetter besser werden, dann kann dort die Sonne genossen werden.
Innen präsentiert sich Bungalow 6 völlig neu:
Decke und Wände sind großenteils in heller Kiefer gehalten. Überhaupt haben wir uns bemüht, den Raum hell zu gestalten.

Die kleine Küche hat Alles, was 2(-4) Personen für einen Aufenthalt brauchen: Kühlschrank, zwei elektische Platten, Mikrowelle, Kaffeemaschine und Toaster.
Der Wohnraum verfügt über ein Schlafsofa und einen digitalen Satelliten-Fernseher.
Schlafraum und Badezimmer versuchen, auf kleinem Raum Alles anzubieten, was ein Paar braucht. Wir geben zu, dass für mehr Komfort à la Badewanne, Whirlpool etc. kein Platz vorhanden ist.

Ein Problem haben wir leider nicht lösen können: Die Deckenhöhe bewegt sich nach wie vor unter 195 cm. Große Jungs und "lange Kerls"  gehörten damals, als die Bungalows errichtet wurden, noch nicht zum erwarteten Kundenkreis. Wir bitten um Verständnis.

Das erste Zeichen

Das ehemalige Gelände des Feriendorfes der Arbei- terwohlfahrt hieß bei uns über viele Jahre "auf dem Golan", weil es dort so verwüstet und unwirtlich aus- sah. Gott sei Dank! sieht es seit letztem Jahr dort besser aus, weil endlich die seit 1995 ruinösen alten Ferienwohungen abgerissen sind. Und nun scheint es, als würde zum ersten Mal dort etwas gebaut werden, das angekündigte Musterhaus nämlich. Seit einigen Tagen steht zumindest die Beton-Bodenplatte. Als Stelle gewählt wurde die schönste des ganzen Pla- nes, nämlich zentral gelegen und doch abseits der Massierung aus 25 anderen geplanten Bauten.
An diesem Tag, bei erstmals frühsommerlicher Him- melsbläue und Temperatur, sieht das Ganze sehr vielversprechend aus. Am Tag später, bei Dauerregen, schon nicht mehr....

Mai 2013

Was hatten wir uns gefreut, als der April endlich den Frühling brachte! Und was für lange Gesichter ziehen wir heute...
Der Mai war eher ein verkappter April: nass-kalt und mit den April-typischen Wetterwechseln. Das lange Pfingst-Wochenende bis auf den schönen Samstag vorne & hinten verregnet. Am 23. gab es in der Eifel Regen, Wolken, Sonne, Schneeregen und Hagel in bunter Mischung. Am 24. musste morgens das Eis gekratzt werden. So langsam kippt die schlechte Laune ob des miesen Wetters und des vielen Regens in Galgenhumor.
Ob die Bauern zufrieden sein werden mit diesem Frühjahr? Zwar heißt es "Ist der Mai kühl und nass, füllt's dem Bauern Scheun & Fass.", doch übertreibt es dieser Mai beträchtlich. Zwar wächst die Natur ob des vielen Regens stark, doch ist es schon schwer, die erste Mahd überhaupt einzubringen. Ein wenig tröstet da der Blick auf das leuchtend gelbe Rapsfeld gegenüber.

Frühjahrsarbeiten


Lange hat das schlechte Wetter im März und April die routinemäßig im Frühjahr anstehenden Arbeiten behindert.

Jetzt scheint endlich die Sonne, und Mitarbeiterin Nicole Heilmann blüht auf!

Denn ihre Aufgabe ist es unter Anderem, Farbe zu bekennen, zu streichen und lasieren. Viele Bänke und Tische sind bereits neu getönt. Auch der lange Zaun entlang der Straße ist bereits farblich aufgefrischt. Nun sind die Informationstafeln an der Reihe.
Nach dem langen Winter - gefühlt dauerte der März bis Ende Mai! - beginnt nun endlich die Mäh-Saison.
Unser Service-Areal umfasst mittlerweile mehr als 4 Hektar, die alle gepflegt werden sollen. Das meiste davon ist mit Wiese/Rasen bedeckt. Dieser muss zwar nicht so kurz gehalten werden wie auf einem Golfplatz und kann auch keine "englischen" Ansprüche befriedi- gen. Aber kurz & gepflegt soll er schon sein. Schließ- lich wird darauf gelaufen, gefahren, gespielt und eben manchmal auch geschlafen.
Das Photo zeigt Mitarbeiter M.Groschwald mit dem Rasentruck auf dem Fußballplatz, der regelmäßig ge- mäht werden muss. Hoffentlich hält das schöne Wet- ter, auf dass sich Fußballspieler auf den Rasen wagen.

Renovierungsarbeiten

Zwischen Winter und Sommersaison muss die Zeit genutzt werden, um die zu vermietenden Bungalows instand zu halten.

Oder - wie dieses Jahr bei Bungalow 6 - zu renovieren: neue Decke, neuer Schlafraum, neue Küche, neue Heißwasseraufbe- reitung, neue Sitzecke und viele Kleinigkeiten mehr.

Durch den langen Winter und die unerwarteten Rohrbrucharbeiten im Dezember & Januar waren die Arbeiten in Verzug geraten.

Jetzt muss die verlorene Zeit aufgeholt werden, muss teilweise noch der Boden verlegt, müssen die Fugen verputzt werden. Die neuen Möbel sind schon bestellt. Aber dann sind noch die Gardi- nen zu nähen, die Jalousie anzubringen und Gott-weiß-was noch ...

Der Winter ist vorbei!

Endlich können wir frohen Gewissens ausrufen: Der Frühling kommt!
Endlich kein Frost mehr, keine Zittern & Bibbern mor- gens früh! Handschuhe & Schal dürfen zuhause blei- ben. Heute kam die erste Mitarbeiterin mit T-shirt!
Sosehr wir uns noch letzte Woche über die einzigen Blüten am Pulvermaar - die Schneeglöckchen (s.u.) - gefreut hatten, so sind wir genauso froh, dass diese langsam verblühen und Platz machen für die Oster- glocken etc..
Kehrseite: Jetzt gelten keine Ausreden mehr, das Wetter kann nicht besser sein, also muss auch die Arbeit getan werden, welche sich über Wochen auf- gestaut hatte.

April 2013

An Ostermontag, den 1. April 2013, ist das Wetter eigentlich nur als Aprilscherz zu verkraften. Denn morgens bei der Ankunft herrscht noch eine win- terliche Temperatur von - 4 Grad. Das Wärmste auf dem Platz sind die noch frischen Brötchen, eben bei der Bäckerei abgeholt!
Auch die Sonne, die sich später durch die Schleier- wolken kämpft und einen Hauch Farbe ins Land- schaftsbild bringt, kann Thermometer und Stim- mung nicht wirklich heben, weil zugleich der kalte Nordostwind erneut auffrischt. Die letzten Schnee- flocken sind ja auch noch keine 24 Stunden her....
Erst tags darauf klart sich der Himmel auf, tritt das Blau hervor, wärmt die Sonne nicht nur in der Einbildung. Und lässt man dann den Blick schweifen, sieht man sie auf einmal, fast noch gänzlich zugedeckt vom immer wieder aufgewirbelten Buchenlaub des letzten Herbsts: die Schneeglöckchen, die ersten Blüten der Natur am Pulvermaar.

Am Pulvermaar


Das Naturfreibad am Pulvermaar liegt noch im Win- terschlaf. Dabei haben wir bereits April. Aber das liegt nicht nur am noch immer winterlichen Wetter und demzufolge den wenigen Sonnenstunden. Sondern auch daran, dass die Ortsgemeinde Gillen- feld tatsächlich das Geld zusammenbringt, um die- ses Jahr die groß angekündigte und in ihrer finanzi- ellen Folgewirkung heiß diskutierte Renovierung in Gang zu setzen. Das Frühjahr, so es denn im Laufe des Aprils endlich einsetzen sollte, wird denn auch weniger Gäste ins Freibad & Café ziehen als sonst, sondern eher die Bauarbeiter und anderen Hand- werker.
Aber keine Bange! Bis zu den Sommerferien soll die Anlage nicht nur fertig, sondern schöner sein als zu- vor. Mit Glück können Ende Juni der Badebetrieb & Bootsverleih wieder aufgenommen werden.

Der für die Gillenfelder Wälder zuständige Förster hat wieder einmal viel Holz rund um das Pulvermaar schlagen lassen. Nicht nur Naturliebhaber finden, dass dieses Holz zu schade ist, um bloß in die Holzöfen zu wandern! Denn mehr als Brennholz wird aus dem teilweise schönen Buchen-Hochwald leider nicht gemacht.

Das hier ausgewählte Photo zeigt, dass insbesondere entlang des Maarufers die Bewaldung geschlagen wurde. Dadurch lichtet sich der Maarkessel vor Allem im Bereich des Parkplatzes vor dem Freibad beträchtlich. Dies mag seine Gründe haben (s.o.). Leider ist die Ufervegetation durch diese Aktion über viele Dutzende Meter hinweg tief ge-, wenn nicht zerstört. Schade, denn das Pulvermaar mit seinen steil nach unten abfallenden Hängen - unter Wasser genauso wie über Wasser! - hat nur eine eng bemessene Uferzone, die deswegen auch besonders anfällig ist und eigentlich unter besonderem Schutz stehen sollte.

März 2013

Auf dem März ruhten all' unsere Hoffnungen. Denn wie der Wet- terdienst unser Aller Gefühl bestätigte - Der Winter war der trü- beste & Sonnenschein-ärmste seit des Menschen Gedenken! -, so sagt der gesunde Menschenverstand: Es kann also nun bloß noch besser werden.
Doch heißt es treffend: Der Mensch denkt, Gott lenkt. So war auch diese Hoffnung bloß schöne Illusion. Statt Frühling und zu- rückkehrenden Zugvögeln bringt der März erneut Schnee und Frost. Immer noch sehnen wir uns nach Sonne & Wärme. Das gewählte Bild vom Monatsanfang passt eigentlich gar nicht, weil die ursprüngliche Idee - "Der letzte Schnee unter blauem Himmel verheißt den Frühling." - sich nun als verfrüht heraus- stellt.
Folge: Viele Arbeiten bleiben liegen. Die Gräben & Schachtgru- ben aus Dezember & Januar, als nach dem Leck gesucht wurde, sind immer noch sichtbar. Sturmschäden sind noch nicht besei- tigt. Und die Wege liegen immer noch voller Zweige & Äste. Alle frühen Besucher/Gäste bitte ich bereits um Verständnis, dass wir beim besten Willen all' diese Aufräumarbeiten vor Ostern nicht mehr schaffen werden.

Messe "Mineral-Expo"

Besuch der Messe "Mineral-Expo"

Über das Wochenende 9. - 10.III.2013 öffnete die internationale Mineralienbörse in Luxemburg ihre Pforten (wie jedes Jahr im frühen März): die erste Halle im Hauptgebäude der Luxemburger Messe - besser geht es nicht! Das Feriendorf hatte dort einen Stand und präsentierte die Vulkaneifel in Wort & Bild & Stein. Denn ausgesuchte Lavasteine und Mineralien - darunter echte Wurfschlacken & Flugbomben, teilweise als Leihgaben aus dem Vulkanhaus Strohn - hat außer uns in Mitteleuropa keine Region zu bieten.
Da hat die Vulkaneifel ein echtes Alleinstellungsmerkmal!

Begleiterinnen waren dieses Jahr Mitarbeiterin Ute Hölzer und Diplom-Geologin Irena Leyendecker aus Deudesfeld, welche aus der eigenen Lavakaul Olivinknollen und große Augit-Kristalle mitgebracht hatte. Ein herzliches Danke-schön!

Winterarbeiten

Mittlerweile sind die markierten Bäume schon teil- weise gefällt. Der kleine Rück-Trupp nutzte das Wet- ter - kalt, aber wenigstens trocken -, um mit dem Fällen & Herausziehen zu beginnen. Und dem Ferien- dorf ist es auch recht, wenn diese Arbeit jetzt und nicht erst in während der Osterferien stattfindet.
Durch den Einsatz der Rückmaschine wurde natürlich der Wiesenstreifen entlang des Waldrandes beschä- digt. Also auch hier eine neue Baustelle für die Früh- jahrsarbeiten. Obwohl man eigentlich nicht mehr von "früh im Jahr" sprechen kann, wenn denn vielleicht Ende April die erste RasenAussaat möglich sein wird. Jedenfalls wird die Liste der neu einzusäenden Stel- len immer länger. Hoffentlich ist der Rasensaat-Preis nicht mehr so hoch wie 2012!
Was im Dunkeln wie zwei Katzenaugen leuchtet, sind bloße Markierungen durch den Gillenfelder Förster.
Denn hier sollen Bäume gefällt werden im Laufe der folgenden Wochen/Monate. Der Buchenbestand rund um das Pulvermaar musste diesen Winter bereits wieder einmal kräftig bluten: Unten direkt am See wurde viel Ufergehölz weggeschlagen. Und auch oben auf dem Kraterwall, also in sichtbarer Nähe zum Feriendorf, soll "ausgedünnt" werden - mit Glück für uns kein Kahlschlag, aber doch so- viel, dass der stehen bleibende Bestand an Buchen sich besser entfalten können und darob kräftiger werden soll.
Mit ein bisschen weiterem Glück laufen diese Aktionen ruhig ab, sodass an den Wochenende bzw. in den Ferienzeiten kein Camper sich gestört fühlen wird.





Auf dem Photo ist die erste Feuerwand zu sehen, die gesetzt wird (und noch nicht fertig erstellt ist).
Diese Arbeiten sollten uns noch den weiteren Verlauf des Jahres be- schäftigen. Denn der Winter war alles Andere geeignet für diese Ar- beiten, viel zu nass und frostig. Die Brandschutzplatten froren an- einander fest und waren nicht zu bewegen. Dadurch geriet unser ganzes Arbeitskonzept aus der Zeitplanung.
Es wird noch bis zum Spätsommer dauern, bis die letzte der zu set- zenden Brandschutzwände endlich fertig sein wird (s.o.).

Februar 2013

Frost, Wolken und erneut - bzw. immer noch - Schnee bestimmten auch den Februar. Kaum einmal waren Sonne oder gar blauer Himmel zu sehen. Die wenigen Dauercamper, welche den Winter hier über- dauern - von "genießen" kann wohl keine Rede sein! - wollten, wagten sich höchstens dann nach draußen, wenn der Hund allzu heftig an der Leine zerrte. Das Photo zeigt, wie es im einsamen Wald aussieht, wenn denn doch einmal der gut eingepackte, fast schon vermummte Mensch sich in ihn hinein wagt.
Der Karneval kam dieses Jahr zu früh: bei Kälte und Schneefall und ohne Aussicht auf wirkliche Wetter- besserung wollte sich die Assoziation der "Vertrei- bung des Winters" diesmal partout nicht einstellen.

Messe "Vakanz"

Besuch der Messe "Vakanz"

Über das Wochenende FR - SO 18. - 20.Januar 2013 präsentierte sich die Luxemburger Urlaubsmesse in den Hallen auf dem Kirch- berg. Die Eifel war dort gleich mit drei Ständen vertreten: der Geo- /Naturpark Vulkaneifel, das "Gesundland" Daun - Bad Bertrich - Ul- men, die Südwesteifel rund um Bitburg. "Unser" Vulkaneifel-Stand war natürlich der best vorbereitete und deshalb auch der best be- suchte. Denn die Natur-/Geopark-Gastgeber waren gekommen, sich dort zu zeigen und dadurch der allzu leicht auftretenden Langeweile am Messestand erfolgreich entgegenzuwirken.
"Aufgegangen ist unser erstmals ausprobiertes Konzept, gemeinsam mit regionalen Betrieben & Geopark-Gastgebern die Vulkaneifel zu repräsentieren", so das zufriedene Fazit aus der Kreisverwaltung (Martina Müller). Zum erfolgreichen Gelingen trugen bei die Kultur- landschaftsführer (KLF e.V.), das Vulkanhaus Strohn und auch das Feriendorf, welche, in der einen Hand eine Lavabombe, in der ande- ren das Vulkaneifel-Magazin, den Luxemburgern die noch zu oft un- bekannte Vulkaneifel nahe zu bringen versuchten. Die Bäckerei Ut- ters (Dockweil), die Gillenfelder Ziegenkäserei und die Brennerei Neuerburg (Rockeskyll) brachten eine kulinarische Note in das Gesamtbild ein und verschafften uns vor allen anderen Ständen ein Interesse, dem auch Nase & Mund etwas abgewinnen konnten.

Januar 2013

Dem Beginn des Jahres - wie dem ganzen Winter überhaupt! - mangelte es nicht an Schnee. Aber an Anderem mangelte es deutlich: der Sonne. Das Pho- to vereinbart also das Seltene: viel Schnee bei Son- nenschein und blauem Himmel.
So trübe das Wetter meistens auch war, verlockte es kaum einmal, nach draußen zu gehen. So war der Januar - wie der ganze Winter - arm an Gästen/Kun- den, und selbst die Tagesbesucher am Pulvermaar machten sich rar.
Dort waren wieder einmal viele Bäume gefällt wor- den. Die Sicht auf das Maar ist zwar jetzt freier, doch war der Wald binnen der letzten Jahre ja eh derart gelichtet worden, dass jeder weitere geschlagene Baum nun gefühlt eine Lücke hinterlässt. Gehen Sie im Frühjahr selbst nach unten ans Maar und machen sich ein Bild!

neuer Hydrant

Als die Wasserleitung der Leckage-Arbeiten wegen offen lag, lag es nahe, die Gelegenheit zu nutzen und einen Hydranten zu set- zen.
Auf dem Photo ist der neue Hydrant zu sehen: ein blauer Unter- flurhydrant.
D.h. er steht völlig unterirdisch, und man sieht von ihm nichts als die Schacht-Abdeckplatte. Deshalb muss oben auch ein Hin- weisschild stehen, welches - für den Fall der Dunkelheit oder, aktueller, bei Schnee - den genauen Standort markiert. Dieses ist ebenfalls gesetzt und die Feuerwehr zufrieden. Jetzt können wir nur hoffen, dass der Hydrant seine guten Dienste tut, aber eigentlich nie gebraucht werden wird!

Die Gillenfelder Feuerwehr wird übrigens den Hydranten jährlich prüfen und schmieren. Und den alten Hydranten, den haben wir natürlich nicht in den Schrott geworfen! Diesen werden wir an anderer Stelle einsetzen, sodass die Löschwasserversorgung des Feriendorfes im Brandfalle sich deutlich verbessern wird.

Leck geschlossen!

Der Dezember brachte eine völlig unerwartete und höchst unerwünschte Aufgabe: Die Suche nach der Leckstelle in der Hauptwasserleitung.
Denn die Hauptwasseruhr meldete plötzlich einen hohen Wasser- "Verbrauch" von über 40 m³ pro Tag - und das bei den wenigen Gästen, die Anfang Dezember noch auf dem Platz weilten! Schlussfolgerung: Leckage. Und ausgerechnet der Hauptleitung, denn alle Wasseruhren an den Abzweigungen standen still.
Die Suche gestaltete sich durch Schnee, Matsch und Eis zunehmend schwieriger. Ein Dank an Hans-Peter Heinen und Manfred Stork, die sich auch durch Wind & Wetter nicht davon abbringen ließen, fast jeden Tag auf den Bagger zu steigen.
Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die Leckstelle wohl unter den amerikanischen Eichen vor der Gaststätte liegt. Dort bleibt sie auch liegen, denn einfacher, als dort zu baggern/graben, war es, eine neue Leitung zu legen.
Diese ist nun angeschlossen ...
        ... und die Wasseruhr steht! Das Leck ist geschlossen.
Auf dem gesamten Platz läuft das Wasser in seinen geordneten Bahnen, und Duschen oder Waschmaschine können normal genutzt werden.